Welcome back to Asushsworld

Travel and lifestyle diary of an Iranian/Swiss couple – oder anders gesagt, im Bus zuhause und der heisst WERNER

TV-Serie – Asuhsworld

Alle Episoden von unserer Iran Reise sind in Farsi produziert. Deshalb ein paar Worte zum Inhalt. Und mehr über Manoto TV ganz unten an Seite. Die neuste Episode findet sich immer oben an der Seite. Die Filme werden in HDTV Auflösung vom Sender hochgeladen. Jede Woche, meistens an einem Montag, laden wir eine neue Episode hoch.

Die Episoden:

15 Endlich im Iran

Ja da kann Bartli dann schon grinsen. Wir erwachen bei bestem Wetter, tun noch dies und das und bald ist die Strasse offen. Die paar Lanwinenzüge sind geräumt und die Sonne hilft kräftig mit. Dann rauschen wir ab und auf direktem Weg dem Iran entgegen. Die Gegend ist ganz einfach genial und die Leute dort sind es auch. Wir erreichen den Iran etwas spät in der Nacht, aber das ist auch völlig ok so. Etwas mehr Geschreibe wäre im Beitrag Grenzerfahrungen zu finden.

 

14 Kurdische Gastfreundschaft, Schneegestöber, Sonne, Musik und kleine Mechaniker

Sie ist legendär, die Gastfreundschaft der Kurden. Wir fahren dann mal ein paar Kurven weiter und machen einen weiteren Stop im Dorf Roboski. Wirklich kalt ist es nicht, die Strasse ist wieder geschlossen, also machen wir etwas Dorfbesichtigung und im grossen gelben Haus, links von der N400, übernachten wir bei Rahschan und Tanner. Am nächsten Tag geht es wieder ein paar Kilometer weiter. Bis die Strasse über den letzten Pass offen ist, wird es sicher morgen. Auch übemorgen wäre passend. Nächste Woche irgendwie auch.

In diesen Beiträgen beschrieben:

es hat gescheit in der Nacht
das Heu auf der gleichen Bühne
eine besondere Begegnung

 

13 Der syrischen Grenze entlang

Wir fahren also mal dieser syrischen Grenze entlang. Die Strassenkontrollen werden etwas häufiger, die türkische Armeepräsenz steigt auch etwas an, so wie auch die Strasse hoch in die Berge, gleich nach der Stadt Cizre. Beschrieben hier im Bericht. Link.

Unweigerlich werden wir in etwas Schnee geraten, finden das aber durchaus in Ordnung, ist ja Winter. Einen Sandsturm zu erwarten wäre eher unzutreffend. Zeit ist ein kostbares Gut, aber genau das haben wir. Und im Nachgang betrachtet fällt mir auf, braucht der Bus eine Innenreinigung, tun wir das gerade dort machen wo man eigentlich schleunigst durchfahren sollte. Und etwas essen tun wir auch dort. Es war ein ruhiger Platz. Deshalb haben wir angehalten. Nichts zu befürchten.

Und zu glauben die Kurden würden uns einfach so campen lassen war ein Irrtum. Direkt neben dem Haus und zusammen essen. Schlafen konnten wir dann doch noch im Bus. Aber dieses Vorhaben hat einiges an Überzeugungsarbeit gekostet. Es ist wichtig zu verstehen dass man hier den Schutz der Dörfer sucht. Die Leute wollen wissen wer da ist und das ist doch voll in Ordnung. Und wir wollen zeigen dass wir das respektieren. Das ist das mindeste.

Und am nächsten Tag sind wir dann etwas stecken geblieben. An einer wunderschönen Stelle übrigens.

12 Olympus und ein Reifenplatzer nach Gaziantep

Wir sehen uns mal dieses Olympus etwas an. Da stehen im Wald doch ganz famose Mauern rum und wer sich fragt was das soll, da stad mal wieder eine grandiose Stadt. Wir fahren weiter, versuchen was einzukaufen, aber die schiere Auswahl ist zuviel und wir werfen uns auf die N400 um Gaziantep zu umfahren. Wir wollen jetzt hoch in die Berge. Ein Reifenplatzer verzögert die Sache um ein paar Stunden, aber mit nigelnagel neuen Pirelli Cargo Reifen hinten, fahren wir wieder. Es sind Sommerreifen, aber das wird schon irgendwie funktionieren. Hier im Blog zufinden und der nachfolgende Beitrag auch grad noch.

11 Auf nach Olympus

Nach unserer Monsternachtfahrt sind wir noch etwas schlapp und bewundern von weit her ein paar Felsengräber. Für mehr reicht es nicht. Wir freuen uns anschliessend an der Fahrerei. Diese ernste Sache ist hier besonders hübsch und kurvig geraten ist. Natürlich schaffen wir es nicht an einem Tag nach Olympus. Also essen wir bei ziemlich Wind und Regen ein paar Hamburger und freuen uns am nächsten Tag über ein paar Hundewelpen die gar süss geraten sind. Bericht im Blog ca. hier. Wir finden dieses neuzeitliche Kifferparadies und wollen der Sache da auf den Grund gehen. Das dann aber in der nächsten Episode.

10 Chässchnitten in Pamukalle , etwas über die Kalksinterterrassen stapfen und eine lange Fahrt durch die Nacht zurück an die Küste, kann man sehen.

Wir finden dieses Pamukalle, machen Käseschnitten mit dem nun wirklich letzten Raclettekäse den wir dabei haben und sehen uns am nächsten Tag diese Kalksinterterrassen an. Es ist die Touristenattraktion hier. Es wird mal etwas Abend, wir finden wir könnten jetzt gerade zurück an die Küste fahren und tun das. Finden einen genialen Fresswagen, essen gut und gehen bald schlafen. Hier im Blog beschrieben.

09 Marmorstrassen in Epfesos, heisse Katzen und ein müder Anlasser

beschäftigen uns in dieser Episode. Siehe Bericht hier. Nachhaltig waren sie, die Baumeister dieser Epochen, zumindest bei uns. Wir sind beeindruckt von dieser Stadt. Asudeh erklärt so kleine Feinheiten  wie jene mit dem Bordel gegenüber der grossen Bibliothek und warum das seinen Grund gehabt hätte. Und es gibt noch vieles über die Lebensweise zu berichten, als halten wir uns ran.

Und diese Sache mit dem Anlasser beschäftig uns auch. Wir lernen Can kennen und er verhilft uns zu einem Autoelektriker der uns nicht über den Tisch zieht. Wir revidieren den Anlasser. Feine Sache das. Neujahr feiern wir irgendwo weg von der Stadt und das geht niemand was an. Can ist uns übriges mit Familie und seinem VW Bus uns besuchen gekommen.

08 Von Troja nach Ephesos

Wir wollen uns natürlich die Mauern von diesem Troja auch ansehen. Das tun wir, etwas Wäsche waschen auch, dann fahren wir weiter. Wir wollen nach Ephesos rüber. Unsere Lichtmaschine geht aber während der Fahrt in einen Bummelstreik über, irgendwie saugt sie die Starterbatterie leer und so beschäftigen wir uns bei Ephesos zuerst mal etwas mit der Elektrik vom Bus. Wir finden oder werden gefunden, durch eine Instagramfreundin meiner persischen Blume. Eigentlich wollen wir weiter fahren, aber etwas stimmt immer noch nicht mit dem Bus. Irgendwo saugt es uns die inzwischen neue Starter Batterie wieder leer. Wir drehen um, wollen uns die Sache nochmals genauer ansehen. Diesmal aber nicht zum Touristenpreis. Deshalb parken wir direkt vor dem Haus von Azadeh.

07 Rüber auf den asiatischen Teil der Türkei fahren und ins neue Museum von Troja reinblinzeln tun wie hier.

Die Sache hier mit der Fähre ist eine kurze und das warten ist unterhaltsam. Unbedingt will meine persische Blume sich ein Brot mit was drin kaufen, ich eher weniger, wir haben wunderbaren Käse aus Griechenland dabei. Immerhin kauft sie sich so einen süssen Käse irgendwas im Sack. Wir fahren weiter und enden in Troja. Der Tag ist gelaufen mit im neuen Museum umschauen. Wir bleiben noch einen Tag länger, wollen wir in der nächsten Episode doch noch die Mauern bewundern.

06 Von Griechenland in die Türkei und weiter nach Gallipoli

Was für ein Katzenjammer. Wir fahren also weiter und übernachten vorne bei einem kleinen Fischerhafen auf der Halbinsel Gelibolu. Wir fragen ob das passt, das übernachten hier, es passt. Die Nacht ist kalt wie schön, irgendwie bläst uns der Wind die Heizung aus, entsprechend kalt wird es im Bus. Wir fahren die paar Kilometer weiter nach Gallipoli, parken bei einer Moschee und suchen einen Telecom Laden.

Im zweiten Anlauf kaufen wir eine türkische SIM Karte. In zehn Minuten ist die schon aktiv. Wir zügeln runter an den Hafen und stehen mal hinter ein paar Fahrzeugen an. Die Fähre rüber auf den asiatischen Teil der Türkei fährt alle paar Augenblicke. Wir schauen uns an diesem geschichtsträchtigen Ort nichts an. Wir wollen doch endlich uns Troja ansehen.

05 Durch Albanien nach Griechenland

Nachdem wir von den Bergen in Montenegro runter finden, stehen wieder einmal  mit dem GPS Teil auf Kriegsfuss, finden über ein paar Hügel doch endlich den Zollübergang rüber zu den Albanern. Und überfahren dort fast noch eine Penntüte. In Albaninen schlafen wir in Strassennähe, weil etwas schöne Landschaft vor uns ausgebreitet liegt.

Das sähe man im Dunkel nicht. Schlussendlich finden wir nach Griechenland. Dort essen wir zur Feier des Tages ein Raclette mit Aussicht auf etwas Schnee. Und ohne weiteres Federlesen fahren bis hoch nach Thessaloniki, dort noch eine Stunde weiter auf einen verlassenen Camping Platz. Dort ist dann schon Nacht.

Am Strand findet uns sofort eine junge Katze und der Katzenjammer beginnt. Wir bleiben etwas länger. Finden aber keinen Veterinär der uns etwas mit dem Datum entgegen schwindelt, so wegen Papieren für die Kleine, zwechs gemeinsamer Weiterreise. Das Leben ist manchmal Scheisse. Die Tiere, Hund und Katzen, werden von Anwohnern gefüttert. Was heisst, auf dem Rückweg fahren wir da vorbei.

Im Blog beschrieben ab hier:
Aus Albanien weg.

04 von Montenegro nach Bosnien 

Wir brechen früh auf um der Sonne entgegen zu fahren. Wasser tanken wir unterwegs in einem der zahlreichen Dörfer und Asudeh erklärt die Sache mit dem neuen Wassertank. Ein paar neue Wörter für mich in Farsi runden das Mittagessen ab. Wir finden eine Strasse die uns über den einen oder andern Hügel führt und die Sonne scheint bis nach Montenegro. An diesem Zoll standen wir schon einmal vor drei oder so Jahren, vermutlich waren es sogar vier Jahre. Damals mussten wir uns ein Visa erkaufen, meine persische Blume hatte den roten Pass noch nicht. Beitrag dazu hier. Montenegro wäre eine Reise für sich wert.

Im Blog beschrieben ab hier:
Durch Albanien bis rüber nach Montenegro.

03 Wir fahren ab

Jedes mal wenn wir im Winter aufbrechen schneit es die Nacht über. Macht nichts. Wir haben in der Werkstatt übernachtet, machen beim ersten Tageslicht Kaffee und fahren ab. In drei Tage fahren wir runter nach Split, bez. auf einen Parkplatz bei Omis. Der Iran rückt nun doch endlich ein ganz wenig näher. Asudeh erklärt so grosso modo ihre ersten Eindrücke endlich abzufahren. Die Nächte sind noch kalt, wir fahren was die Maschine hergibt und sie verpetzt mich in Sachen Karten lesen. Ansonsten tanzen und kochen wir wie fast immer und freuen uns endlich wieder auf der Strasse zu sein.

Im Blog beschrieben ab hier:
Durch Italien , der Adria entlang, wir fahren nach Split.

02 Die Arbeit

Wir stellen unseren alten Fiat Bus vor. Viele IranerInnen denken der Bus sei vom Himmel runter gefallen und nun fahren und wohnen wir in der Gegend rum.

Dem ist nicht so. Wir verkaufen unseren MB Kombi, kaufen den Fiat in Bern, mieten eine löchrige Halle und fangen an den Bus zu restaurieren. Asudeh baut zeitgleich ihren Instagram Kanal nun doch seriös auf und so langsam entsteht „Asuhsworld“. Der Bus wird zur Filmkulisse, Arbeitsgerät, Wohnstätte und Zentrum von all unseren beruflichen Aktivitäten. Ohne den Bus, geht gar nichts mehr.  Auf neudeutsch sagt man dem jetzt Vanlife. Früher war das die Stufe oberhalb der Obdachlosen oder so. Wie auch immer, unser Bus heisst Werner.

Wir gehören der Gattung Selbermacher an. Vom ersten gemeinsamen Küchentisch in der alten Wohnung bis hin zum Innenausbau vom Bus. Wir haben uns entschieden lieber so Zeugs selber zu machen, als mehr Geld zu verdienen um anschliessend von anderen die Arbeit machen zu lassen. Da wir viel unterwegs sind, vermieten wir unsere Wohnung weiter, wir wohnten bis auf ein paar Wochen im vorletzen Jahr nicht mehr drin. So erleben wir andere Länder im nahen Umfeld der Schweiz und können uns nicht mehr vorstellen in einem Haus zu wohnen. Jetzt sind wir da wo wir hin wollten.

01 Der Anfang:

Nachdem ich Asudeh erfolgreich an einer Rückkehr in den Iran abhalten konnte, musste sie sich hier in Europa zurecht finden. Eigentlich wollte sie bloss ihr einjähriges Praktikum, nötig für den Abschluss der Kunsthochschule in Teheran, hier in der Schweiz absolvieren.

Aber dann hat Amor zugeschlagen. Es war eine Entscheidung von ca. 10 Sekunden von meiner Seite aus, sie brauchte ein paar Minuten länger. Ist auch morgens beim aufstehen so.

Im Film stellt sie die Schweiz den Zuschauern vor und wir müssen uns mit unserem Land nicht verstecken. Und wir heiraten, wir arbeiten wie alle anderen Leute auch und wir reisen, weil ich das schon immer tat, und sie immer wollte, aber nie konnte. Jetzt konnte ich wieder auf Vollgas Reisen umstellen.

Und natürlich muss sie an die Säcke. Es gibt, weder für mich noch für sie, keinen Grund, Arbeiten die das Leben so mit sich bringen,  geschlechterspezifisch zu verteilen. Wir legen unsere Stärken zusammen und das reicht für unser gemeinsames Leben völlig aus.

Ein grantiges Erlebniss war ein Geburtstagsgeschenk an sie. Ich wusste nicht, dass sie dermassen unter Höhenangst leidet. Sie war es sich nicht gewöhnt nein zu sagen, also ist sie die Staumauer runter gesprungen. Das war bloss einer der vielen, kleinen kulturellen Unterschiede die uns im nachhinein zum lachen brachten. Sie erklärt das alles im Film und ich lege ein paar Bilder drunter. Und so beginnt die Serie. Jede Woche eine Episode.

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Mehr Sendungen zum Thema:

Vorgestellt haben wir uns beim Publikum erst kürzlich und anlässlich der Yalda Nacht. Also dem Fest der Wintersonnenwende. Eine Zuseherin hat vorgängig nach meiner neuen Brille gefragt. Hier einmalig zu sehen und fast nie wieder.

Um das alles etwas anzuwärmen, lief der Trailer auf dem Sender rauf und runter.

Der Auftraggeber:

Wir arbeiten für den Exil iranischen TV-Sender Manoto TV. Der Sender mit Sitz in London erreicht via Satellit um die 240 Millionen Zuschauer und sendet in Farsi. Das Sendegebiet erstreckt sich von Europa, Nordafrika und dem mittleren Osten bis hin zum Iran, Afghanistan und Taschikistan. Mittlerweilen hat Manoto TV die iranischen Staatssender in Bezug auf Zuschauerzahlen überholt. Für die weiteren Länder verfügt der Sender über ein Streamingportal.

Die kurzen Filme von uns sind reine Unterhaltung. Die Zwischentöne mag jeder selber finden. Und von denen hat es genug.

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