Welcome back to Asushsworld

Travel and lifestyle diary of an Iranian/Swiss couple – oder anders gesagt, im Bus zuhause und der heisst WERNER

TV-Serie – Asuhsworld

Alle Episoden von unserer Iran Reise sind in Farsi produziert. Deshalb ein paar Worte zum Inhalt. Und mehr über Manoto TV ganz unten an Seite. Die neuste Episode findet sich immer oben an der Seite. Die Filme werden in HDTV Auflösung vom Sender hochgeladen.

Die Episoden:

05 Durch Albanien nach Griechenland

Nachdem wir von den Bergen in Montenegro runter finden, stehen wieder einmal  mit dem GPS Teil auf Kriegsfuss, finden über ein paar Hügel doch endlich den Zollübergang rüber zu den Albanern. Und überfahren dort fast noch eine Penntüte. In Albaninen schlafen wir in Strassennähe, weil etwas schöne Landschaft vor uns ausgebreitet liegt.

Das sähe man im Dunkel nicht. Schlussendlich finden wir nach Griechenland. Dort essen wir zur Feier des Tages ein Raclette mit Aussicht auf etwas Schnee. Und ohne weiteres Federlesen fahren bis hoch nach Thessaloniki, dort noch eine Stunde weiter auf einen verlassenen Camping Platz. Dort ist dann schon Nacht.

Am Strand findet uns sofort eine junge Katze und der Katzenjammer beginnt. Wir bleiben etwas länger. Finden aber keinen Veterinär der uns etwas mit dem Datum entgegen schwindelt, so wegen Papieren für die Kleine, zwechs gemeinsamer Weiterreise. Das Leben ist manchmal Scheisse. Die Tiere, Hund und Katzen, werden von Anwohnern gefüttert. Was heisst, auf dem Rückweg fahren wir da vorbei.

Im Blog beschrieben ab hier:
Aus Albanien weg.

 

04 von Montenegro nach Bosnien 

Wir brechen früh auf um der Sonne entgegen zu fahren. Wasser tanken wir unterwegs in einem der zahlreichen Dörfer und Asudeh erklärt die Sache mit dem neuen Wassertank. Ein paar neue Wörter für mich in Farsi runden das Mittagessen ab. Wir finden eine Strasse die uns über den einen oder andern Hügel führt und die Sonne scheint bis nach Montenegro. An diesem Zoll standen wir schon einmal vor drei oder so Jahren, vermutlich waren es sogar vier Jahre. Damals mussten wir uns ein Visa erkaufen, meine persische Blume hatte den roten Pass noch nicht. Beitrag dazu hier. Montenegro wäre eine Reise für sich wert.

Im Blog beschrieben ab hier:
Durch Albanien bis rüber nach Montenegro.

03 Wir fahren ab

Jedes mal wenn wir im Winter aufbrechen schneit es die Nacht über. Macht nichts. Wir haben in der Werkstatt übernachtet, machen beim ersten Tageslicht Kaffee und fahren ab. In drei Tage fahren wir runter nach Split, bez. auf einen Parkplatz bei Omis. Der Iran rückt nun doch endlich ein ganz wenig näher. Asudeh erklärt so grosso modo ihre ersten Eindrücke endlich abzufahren. Die Nächte sind noch kalt, wir fahren was die Maschine hergibt und sie verpetzt mich in Sachen Karten lesen. Ansonsten tanzen und kochen wir wie fast immer und freuen uns endlich wieder auf der Strasse zu sein.

Im Blog beschrieben ab hier:
Durch Italien , der Adria entlang, wir fahren nach Split.

02 Die Arbeit

Wir stellen unseren alten Fiat Bus vor. Viele IranerInnen denken der Bus sei vom Himmel runter gefallen und nun fahren und wohnen wir in der Gegend rum.

Dem ist nicht so. Wir verkaufen unseren MB Kombi, kaufen den Fiat in Bern, mieten eine löchrige Halle und fangen an den Bus zu restaurieren. Asudeh baut zeitgleich ihren Instagram Kanal nun doch seriös auf und so langsam entsteht „Asuhsworld“. Der Bus wird zur Filmkulisse, Arbeitsgerät, Wohnstätte und Zentrum von all unseren beruflichen Aktivitäten. Ohne den Bus, geht gar nichts mehr.  Auf neudeutsch sagt man dem jetzt Vanlife. Früher war das die Stufe oberhalb der Obdachlosen oder so. Wie auch immer, unser Bus heisst Werner.

Wir gehören der Gattung Selbermacher an. Vom ersten gemeinsamen Küchentisch in der alten Wohnung bis hin zum Innenausbau vom Bus. Wir haben uns entschieden lieber so Zeugs selber zu machen, als mehr Geld zu verdienen um anschliessend von anderen die Arbeit machen zu lassen. Da wir viel unterwegs sind, vermieten wir unsere Wohnung weiter, wir wohnten bis auf ein paar Wochen im vorletzen Jahr nicht mehr drin. So erleben wir andere Länder im nahen Umfeld der Schweiz und können uns nicht mehr vorstellen in einem Haus zu wohnen. Jetzt sind wir da wo wir hin wollten.

01 Der Anfang:

Nachdem ich Asudeh erfolgreich an einer Rückkehr in den Iran abhalten konnte, musste sie sich hier in Europa zurecht finden. Eigentlich wollte sie bloss ihr einjähriges Praktikum, nötig für den Abschluss der Kunsthochschule in Teheran, hier in der Schweiz absolvieren.

Aber dann hat Amor zugeschlagen. Es war eine Entscheidung von ca. 10 Sekunden von meiner Seite aus, sie brauchte ein paar Minuten länger. Ist auch morgens beim aufstehen so.

Im Film stellt sie die Schweiz den Zuschauern vor und wir müssen uns mit unserem Land nicht verstecken. Und wir heiraten, wir arbeiten wie alle anderen Leute auch und wir reisen, weil ich das schon immer tat, und sie immer wollte, aber nie konnte. Jetzt konnte ich wieder auf Vollgas Reisen umstellen.

Und natürlich muss sie an die Säcke. Es gibt, weder für mich noch für sie, keinen Grund, Arbeiten die das Leben so mit sich bringen,  geschlechterspezifisch zu verteilen. Wir legen unsere Stärken zusammen und das reicht für unser gemeinsames Leben völlig aus.

Ein grantiges Erlebniss war ein Geburtstagsgeschenk an sie. Ich wusste nicht, dass sie dermassen unter Höhenangst leidet. Sie war es sich nicht gewöhnt nein zu sagen, also ist sie die Staumauer runter gesprungen. Das war bloss einer der vielen, kleinen kulturellen Unterschiede die uns im nachhinein zum lachen brachten. Sie erklärt das alles im Film und ich lege ein paar Bilder drunter. Und so beginnt die Serie. Jede Woche eine Episode.

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Mehr Sendungen zum Thema:

Vorgestellt haben wir uns beim Publikum erst kürzlich und anlässlich der Yalda Nacht. Also dem Fest der Wintersonnenwende. Eine Zuseherin hat vorgängig nach meiner neuen Brille gefragt. Hier einmalig zu sehen und fast nie wieder.

Um das alles etwas anzuwärmen, lief der Trailer auf dem Sender rauf und runter.

Der Auftraggeber:

Wir arbeiten für den Exil iranischen TV-Sender Manoto TV. Der Sender mit Sitz in London erreicht via Satellit um die 240 Millionen Zuschauer und sendet in Farsi. Das Sendegebiet erstreckt sich von Europa, Nordafrika und dem mittleren Osten bis hin zum Iran, Afghanistan und Taschikistan. Mittlerweilen hat Manoto TV die iranischen Staatssender in Bezug auf Zuschauerzahlen überholt. Für die weiteren Länder verfügt der Sender über ein Streamingportal.

Die kurzen Filme von uns sind reine Unterhaltung. Die Zwischentöne mag jeder selber finden. Und von denen hat es genug.

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