und

Geräusche. Bis sie eben hinüber wäre. Und das ist sie grad bald mal. Noch ein paar hundert Kilometer, dann ist fertig lustig. Also tun wir Boxenstoppen.

Grundsätzlich ist der 2.5 D Motor ja recht robust und schon ziemlich durchdacht aufgebaut worden. Bis auf ein paar kleine und lästige Details. Am besten bauen wir die Front mal weg und den Kühler auch grad. Dann sieht man da auch anständig ran.

Und am besten schaut man hier und dort auch mal ran. Und das artet in Arbeit aus und überhaupt. Gegen Abend schimmert die Arbeitstemperatur immer noch drückend um die 30 Grad rum. Viel trinken und viel schrauben und viel schwitzen. Scheiss Wasserpumpe.

Ich pack ebenfalls mal die Zahnriemen Rollen weg und ersetzte die Rollen gleich. Die Spannrolle sitzt etwas fest. Der Zahnriemen ist erst seit ein paar Tausend Km drin, der tut seinen Dienst noch lange. Oben leckt die Ventildeckeldichtung etwas Oel seh ich gerade. Hab eine neue am Lager, die wird auch eingebaut. Die alte geht in die Kriegsreserve.

Ebenfalls die Dichtung an der Unterdruckpumpe ist etwas am drücken, die muss ich mir dann aber selber schneiden. Für sowas gibt es Dichtpapier, in diversen Grössen. Also Dirko kommt mir da sicher nicht ran.

Also nehm ich mal das Nebenaggregat weg um nachzusehen ob die O-Ringe eigentlich noch tun was sie tun sollen. Das Nebenaggregat haben wir ja nicht revidiert. Noch nicgt. Da ich die Einspritzpumpe eh neu einstellen muss, kann ich mir mal überlegen wie ich das Problemchen mit dieser dritten Mutter so handhaben könnte. Idee ist ja, diese versteckte Mutter lösen zu können, ohne die halbe Maschine auseinander zu bauen. Das ist eben PSA Technik von damals. Schrauben hin machen, aber so dass man die Muttern kaum lösen kann.

Und die Glühkerzen tun wir auch mal rausschrauben und sehen, die glühen noch wunderbar.

Um das Oel schneller warm zu kriegen, oder dann auch wieder abzukühlen, liegt ein Wärmeaustauscher im Oelstrom. Und dort finde ich einen kleinen Dirko Dichtpasten Wurm. Verdammtes Dirko. Man kann ja auch normal diese unsägliche Dichtmasse auf die Deckel schmieren. Muss ja nicht gleich im Motor verschwinden. Da, das rote Würmchen war im Oelstrom, die ganze Zeit über. Von mir kommt der nicht. Ich brauche wenn schon Loctite. In Oelschwarz, sieht man nicht so gut.

Und unten, die Dichtung vom Kurbelwellendeckel oder wie das Teil heisst, die muss ich bestellen. In Deutschland. Wie das meiste immer von dort her kommt. Hier in der Schweiz ist das immer so eine Sache für sich. Bis zu 400% Schweizerpreis Zuschlag. Wenn sie mal was liefern können.

Und wenn wir schon grad dran sind, massiere ich die Kühlwasserschläuche, die hinter dem Motorblock versteckt sind.

Und das lange Rohr von der Wasserpummpe zum Thermostat hat wieder etwas Farbe nötig. Machen wir das eben auch noch. Die neue Farbe wird dann braun. Nicht blau. Hab kein blau am Lager. Bloss noch braun. Dafür kommt vorher Grundierung drauf. Unter das braun. Ich hätte es lieber in blau. Weil Wasser da durch fliesst.

Und dies und das eben auch. Immerhin, der Bus ist seit dem letzten Winter ununterbrochen unterwegs gewesen mit uns. Und alte Motoren wollen auch gepflegt werden. Sonst stehen die dann mal bei minus 20 Grad still. Dann ist nicht gut Wetter um dran zu reppen.

Also schwitzen wir jetzt etwas. Und ganz am Anfang, das graue Zeugs am Fahrwerk, tja, das ist ein Andenken an Kreta. Das muss dann auch weg. Ist drum auch voll peinlich.