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die weiteren Arbeiten hier nachzuführen hatten wir. Wir waren in der Werkstatt mehr als ausgelastet und in unserer kleinen Film und Fotobude eh grad auch. Endspurt dort.

Immerhin, die Schwelle ist jetzt ja drin, das Seitenblech grad oberhalb auch. Das Seitenblech ist ein Teil vom hintern Kotflügel den wir nicht gebraucht haben, etwas verlängern, stumpf schweissen, dann passt das ja. Der Biegewinkel für die Kante unten ist gleich, Blech umdrehen und die Sache ist erledigt.

Bevor die hintere Ecke unten auf Schwellenhöhe geschlossen wird, lasse ich eine “Hintertüre” offen.

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So kann man mit einer schmalen Drahtbürste die Schweisspunkte innen säubern und mit Grundierung streichen.

Und ist die Bürste zu breit, hobeln wir halt etwas weg. Und verlängern die grad noch. Dann klappt auch das.

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Anschliessend wird dort mit dem Eckblech stumpf verschweisst, verschlossen und direkt hinter der Rückleuchte kommt man mit einem langen und gekröpften Pinsel gut ran um die Geschichte dort innen, endgültig abzuschliessen. Ist die Grundierung oben soweit trocken, kommt nochmals sehr dünne Grundierung ganz unten rein. Bis es rausläuft, So wird das dicht. Hoffentlich.

Dann musste ich mal weg etwas arbeiten während meine persische Blume innen mit einer Nylon Topfbürste die Techich und Leimreste abkratzt. Dann war mal wieder Geburtstag in der Werkstatt angesagt. Man wird älter.

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Den hinteren Kotflügel passen wir nun endgültig an, Lochen die Sache und grundieren das Blech. Nach 24 Stunden ist das Ding trocken genug und wir befreien die Schweisspunkte wieder von der Farbe. Aber nur da. Mit einer kleinen Drahtbürste, das gibt so blanke Kreise um die 10mm im Durchmesser. Ebenfalls am Radlauf innen, tun wir das.  Sonst wird das nichts mit Punkten. Ohne Kontakt kein Schweisspunkt. Vor drei Jahren habe ich das mal an zwei Blechen ausprobiert, die dann wieder getrennt und schön um den Schweisspunkt hat die Farbe einen Ring geschlossen und der Punkt war dicht.

Oben, an der langen Seite machten wir Zink drauf, erkennbar an der kurzen grünlichen Flamme beim Schweissen. Mal sehen wie das so in ein paar Jahren dann ausschaut. Twins Werner ist ja quasi unser Versuchsobjekt für den DüDo.

Während sie hinten entgegen hält, drücke ich mit der Schulter und einem passenden Hammer auf das Blech und setzte den ersten Punkt. Es folgen noch viele mehr. Einer hier, einer dort. Schön gemütlich. So verzieht sich die Sache nicht. Dann geht es weiter von oben nach unten. Immer  einer links und ein Punkt rechts. Bis fertig.

Und dann ist die Musik im Film fertig. Weil gleichentags, bez. Nachts, fluten wir die Nähte immer mit superdünner Grundierung. Kann sonst nicht gut schlafen.