wir

haben nun wirklich jedem Grashalm in der Umgebung beim wachsen zugesehen,

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oder jedem Surfer am Strand auch und ich meine, es gibt ja nichts langweiligeres als diesen Hobbysurfern zuzusehen, wie die stundenlang auf Wellen warten die nie kommen. Und kommt per Zufall dann mal ein Welle ran, schaffen sie es nicht mal aufs Brett. Und die Warterei fängt wieder von vorne an.

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Und gutes Brot gebacken haben wir auch ordentlich viel, wirklich gutes Brot, Dinkelmehl, dann etwas weisses Mehl reinschütten, weil zuviel Wasser und so weiter. Aber ist immer schön aufgegangen, bisher.

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Dann kam der Anruf aus London und wir sind ganz aufgeregt und bleiben es ein wenig, dann klaut dieser Petz noch fast meine Schuhe,

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Nicht mal einen Schluck Roten um diesen Anruf aus London zu feiern. Ganz mies also.

Wir kaspern etwas zusammen rum und wälzen uns dann mal links und rechts in der Heja rum und der Schlaf will nicht kommen. Bloss der Mond scheint etwas schadenfroh rum.

Dann schauen wir zwei uns an und der Mond sieht das grad auch.

Wir klappen um Mitternacht das Bett hoch, brauen Kaffee, starten den Diesel und fahren hoch nach La Rochelle. Ist bloss eine Stunde weit.

Laaa Rochellllle, mmmh. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Kennen dort einen tollen Standplatz, ein paar Meter von der Altstadt weg, da rechts an der schönen Allee, und viel wichtiger, nahe der monkey Bar gelegen, sofern die noch offen und nicht abgebrannt und unweit vom Blackout, sofern dort grad keine Razzia läuft. Oder dann ins Oxford, sofern der Rumäne an der Türe frei hat.

Wir bretzeln uns ziemlich farbig auf, also sie tut das, ich schlüpfe dann mal in die Lederschuhe rein, dann huschen wir ab. Mit cash im Hosensack zum ausgeben.

Sind nicht zum ersten mal da. Die verdammte Stadt zieht uns immer wieder an, so wie ein Magnent die rostigen Nägel.