wieder

einmal. Wir fahren nach Darak. Vor Darak sollen ein paar Palmen am Strand rumstehen. Das zumindest haben ein paar Leute uns zugeflüstert. Extrem einzigartig sei das, diese Palmen die im Sand wachsen. Kenne ich aus den Globi Büchern. Globi und Papa Moll sind “die” Schweizer. Beide sind Helden.

Die Strasse da runter ist extrem abwechslungsreich. Die alte Gasse rattert etwa so.

Und hin und wieder wird das Asphaltband erneuert. Das schaut dann so aus.

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Umleitungen macht man hier unten so publik.

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Dann gehts wieder flott vorwärts.

Wir finden einen guten Platz mit Hintergrund um endlich das Foto mit Belutschen Tracht zu schiessen. Während ich nach dem Bus sehe, ob noch alles drin ist, schaut sie den Vögeln nach. Das Kopftuch ist runter gerutscht. Sie mag meine Schuhe auf so Fotos nicht gern. Ich finde die passen zu den Socken.

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Und wieder sortiert es das Porzellan hinten im Kasten.

Und im vorbei fahren, schauen die Strassendörfer so aus. Den Unterschied zwischen Ruinen und bewohnten Häusern ist nicht immer leicht zu fassen. Die Temperaturen sind noch recht kühl, mehr als 25 Grad bringen wir nicht hin. Somit bleiben die Geschmacksnerven unter der Alarmstufe hängen.

Stahl, bez. Vierkantstahl ist hier der Baustoff. Dann wird aufgefüllt mit was grad auch immer erhältlich ist und das stellt dann eine Wand dar. Würde ich hier vermutlich genau so machen. Einfach etwas mehr gerade. Ist wegen dem Bilder aufhängen praktischer.

Wir treffen, oh Zufall, auf die Reisegruppe mit den Volkswagen. Klar doch. Hat ja bloss die eine Küstenstrasse. Die wollen alle einen Happen essen gehen, ich bleibe beim Bus und schleiche drumrum und schau mir die Leute etwas an.

Parkieren tut man hier einfach. Alles andere wäre gesucht.

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Wie das Dorf heisst ist mir entfallen. Hab’s nicht so mit den Namen, besonders nicht wenn ich die Strassenschilder kaum bis gar nicht lesen kann. Dorf ist Dorf und die sehen sich ähnlich. Finde das äussert praktisch.

Sofern Strom fliesst, leuchten die Strassenlaternen die ganze Nacht durch.

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Benzin für Zweiräder und auch grösser, kauft man hier aus Kanistern und Petflaschen. Haben beide Behältnisse ausgedient, landen sie vorne am Strand, später im Meer und viel später im Magen eines unglücklichen Walfisch. Und anschliessend in den Nachrichten und alle wettern man müsste was dagegen tun.

Und wir fallen auf. Lange Zeit dachte ich es seinen die schicken Räder die wir am Bus haben, jetzt denke ich es ist der Bus selber der den Leuten hier in’s Auge sticht.

Nachdem nun alle endlich ihre Sachen eingekauft haben, gegessen haben, auf der Toilette waren und Mami telefoniert haben, können wir abrauschen. Die Sonne steht schon tief. Ich warte seit Stunden.

Und da ist er also dieser berühmte Palmenhain. Ja, das ist er. Ich seh vor lauter Wald die Palmen nicht.

Ali fragt mich so wie ich den Platz finde. Ich meine sehr gut finde ich den. Bald ist Freitag und da kommen sicher viele Leute her. Das wird spannend.

Viel wichtiger als die Palmen da unten am Strand ist der Umstand, wir sind nun definitiv bei den Belutschen angelangt. Das passt mir vorzüglich. Und je weiter wir runter an die Pakistanische Grenze fahren, je näher sind wir an den Gebieten weswegen ich da runter will. Belutschistan, das Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wollte schon als Kind da runter fahren. Musste aber lange warten. Jetzt sind wir da. Ich will doch endlich mal diese Dieselschmuggler sehen. Und vor allem wie die diese Show so veranstalten.